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Virenschutz - richtig! Aber wie?

Tip[p]s und Tricks zum weiten Thema Virenschutz. Warum gibt es Internet-Bösewichter-Programme? Spyware, Dialer und Phisher. Was können Sie dagegen tun?
Achtung:  im April 2014 wird sich einiges ändern! WXP läuft aus. Das finde ich nicht ganz so schlimm, aber MS stellt auch den Support für das "grüne Bügeleisen" (=Microsoft Security Essentials) ein. Das ist schlimm! Die einzige brauchbare(?) Alternative wird dann Antivir von AVIRA sein. Obacht: im April 2015 ist dann mit der WXCP-Unterstützung von AVIRA Schluss.... ;-(
Wir werden uns was einfallen lassen müssen....
[Bitte um Beachtung: Der Text ist das letzte Mal im November 2010 aktualisiert worden. Vieles hat sich geändert: z.B. die vom PC-Service empfohlenen Produkte. Am Grundtenor hat sich aber nichts geändert: Seit wachsam!]

 

Den perfekten Virenschutz gibt es nicht!

Leider. Aber Sie sind aber auf dem besten Wege dahin.

Fangen wir mit der negativen Tue-das-Nicht-Niemals-Seite an:

a. der Virenscanner ist nicht aktuell. Sie haben vergessen, ihn "upzudaten".
oder
b. das Abonnement ist einfach abgelaufen. Das passiert bei den allermeisten Virenscannern.
Merke: Ein Virenscanner, der zwei Wochen alt, ist nicht mehr ausreichend. Nur durch "Updates" bekommt er die nötigen Informationen, um gegen die ihm bekannten Viren vorzugehen.

Wie komme ich an Virenscanner?

Es gibt einige PC-Zeitschriften, die enthalten kostenlose Test-Versionen. Bekannt sind mir ComputerBild (regelmäßig mit Kaspersky), ein Sonderheft der c't (Special Windows XP) hatte mal den slovakischen Virenscanner NOD32 von Eset (www.eset.com) mit einem kostenlosen Jahresabo inclusive. PC-Zeitschriften veröffentlichen regelmäßig Test zu Virenscannern. Hier der Unabhängigkeits-Tip: Hat der Gewinner des Tests auch eine große Annonce in der Zeitschrift geschaltet? Lesen Sie nicht nur PC-Zeitschriften, auch im Magazin der Stiftung Warentest wird öfters Software getestet. Denn eins ist sicher: ohne einen aktuellen Virenscanner haben Sie bald Probleme! Wer mit seinem Geld knausern muß, schaut mal zu Avira (vormals AntiVIR) von der Firma Avira (vormals H+BEDV). Dieses Virenscanner gibt es kostenlos. Nachteile von Avira: er gilt immer nur für ein Vierteljahr oer kürzer, zumindestens ist er nur für einen kurzen Zeitraum freigeschaltet. Auch Modembesitzer haben ein Grund zu stöhnen: Avira (oder tritt es nur bei AntiVIR auf?) lädt fast jedesmal immer das komplette Programm herunter. Da kommen schnell mehrere Megabytes zusammen. Ein tägliches oder wöchentliches Update sollte die Datenmenge von 1 MB nicht überschreiten.

Beispiele für Virenscanner:

Kaspersky Lab
Norton AntiVirus von Symantec
FP-Win von F-Secure
McAfee von McAfee (Symantec)
und viele mehr.

 

(Meine) weiteren Auswahlkriterien:

-tauglich für WinME oder Win98? das ist leider wichtig für diejenigen, die auf diese alten Betriebssysteme angewiesen sind. Obwohl: es wird NICHT von mir empfohlen, ins Internet mit Win98 oder WinME zu gehen. Diese Systeme lassen sich NICHT absichern! Jedenfalls, wenn man wenig Arbeitsspeicher hat, unter 128MB, sollte man sich den nächsten Tip zu Herzen nehmen.

-Arbeitsspeicherverbrauch: wir verlangen von unserem Virenscanner viel. Er soll aktiv im Hintergrund wirken, auf uns aufpassen. Er soll sich selbstständig ins Internet "einwählen" und die neuesten Update-Dateien sich runterziehen. Ein aktiver Arbeitsspeicherverbrauch von 10MB ist in Ordnung. Nicht in Ordnung sind Virenscanner, die den PC mit bis zu 45MB Ramverbrauch belasten. Es gibt immer noch genügend Arbeitsstationen,die 128MB und eben nicht mehr haben. Mit Windows2000 und WinXP kann man durchaus vernünftig arbeiten. Kommt ein solches  Schwergewicht von Virenscanner daher, ist es aus mit dem Arbeiten; dann heisst es für den Anwender: Kaffeepause! Das NIS (Norton Internet Security) ist leider kein guter Gesellschafter für PC-Besitzer, die ältere Maschinen haben. Ebenso wenig Kapersky, G-Data und andere Boliden aus der Anti-Virenindustrie.


-Einfaches Bedienen? Ist alles gut ersichtlich, was man wissen muß? Oder muß ein Fachmann zu Rate gezogen werden? Ich finde: Einfachkeit ist durchaus in Ordnung! Warum? Lieber ein fixer, simpler Virenscanner als KEINER!


-Firewall? Ja oder nein? Muß eine externe her? Ne schicke?
Erstens mal die Antwort: Ja! Denn: ohne Firewall, ist wie ohne Kondom ins Internet! Die von WXP reicht völlig! (ab ServicePack2 inclusive). Sie ist stabil, pflegeleicht, sie nervt nicht! Ne schicke Firewall fragt Sie jede Sekunde (=übertrieben), wollen Sie dieses, wollen Sie jenes? Und wenn Sie nicht verstehen, was da abgefragt wird, antworten Sie nur noch genervt: "ja!" Und wissen Sie was? Dann sind Sie relativ schnell bei mir in der PC-Werkstatt. Besitzer von Windows2000 haben es da schon etwas schwerer, und die Leute mit Win98 oder WinME sind ganz arm dran. Es gibt kaum noch kostenlose Firwalls, die für diese 16bittigen Betriebssysteme hergestellt UND gepflegt werden. Ich helfe dann individuell.

 

-Internet-Bösewichter? Ja, sind denn das keine Viren?
Nein, anscheinend nicht. Anti-Virus-Software kümmert sich nicht um den Dreck aus dem Internet (alexa und wie sie alle heissen). Hier muß man unbedingt zu einem Programm wie SpyBot von Patrick Kolla greifen. Es ist sogar in Deutsch und erkennt derzeit (11/2010) ca 1,300.000(!) Bösewichter; Profiprogramme wie SpySweeper von Webroot erkennen (11/2009) 350.000 Familiengruppen solcher Schädlinge (deshalb ist diese Zahl geringer als bei SpyBot).

 

[Die Information wird fortgesetzt.][leider aktualisiert: 11/2010]