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IBM und Linux und NAS

Meine Server-Marke: IBM, die zuverlässigsten Festplatten arbeiten mit SCSI oder SAS und mein Betriebssystem für Server: SLES 11. Die Speicherlösung: ein NAS

IBM-Server (Netfinity-Serie und xServer/xSeries)

Seit mehr als sieben Jahren benutze ich in meinem Betrieb IBM-Server. Angefangen mit dem Arbeitspferd namens NETFINITY 5000. Mittlerweile sind die fast 10 Jahre alten Pferde abgelöst. Den Proxyserver macht jetzt ein XEON. Für dhcp, bind(named) und samba ist der Umstieg auf einen xSeries235-Server gelungen: 2x Xeon mit je 2,4GHZ. U320-LVD-Platten mit immenser Speichermenge drehen tagfürtag ihre Kreise. Und das zuverlässig. Zusätzlich können, wenn wollen, hier virtuelle Betriebssysteme installiert werden.

 

SCSI-Festplatten: LVD

Ich kenne keine zuverlässigeren Festplatten als SCSI-Festplatten. Hier sind LVD mit Ultra320 zu empfehlen, sie sind noch preislich interessant. Trotzdem ist das Preisniveau immer noch um mehr als 200% höher als bei der IDE/SATA-Technik. Kein Wunder: ich erwarte -aus Erfahrung- eine ca 10-jährige Lebensdauer einer Festplatte. Bei IDE/SATA ist meistens bei 5 Jahren das Ende erreicht; manchmal leider auch schon früher (bittere Erfahrungen aus der Werkstatt)... Verglichen mit den preiswerteren Brüdern fallen von 100 Festplatten ca 80 als IDE/SATA aus und nur 20 als SCSI. Dieses ist ein "gefühlter" Vergleich. Der "Preis" ist relativ hoch: Ein Hostadapter muß her, spezielle Verbindungskabel ebenso. Die SCSI-Philosophie ist nicht gerade einfach: die Fachbegriffe Terminierung und ID wollen verstanden und angewandt werden. Und auch wichtig zu wissen: normale IDE und SATA-Platten sind nicht für den Dauerbetrieb geeignet. SCSI läutf und läuft und wird nicht heiss. Laue Wärme ist optimal. Je heisser eine Festplatte wird, desto früher stirbt sie.

Ein anderes interessantes Erlebnis: Eine SCSI-Platte meldete Defekte. Wenn eine IDE oder SATA(n)-Festplatte defekt wird, dann ist es in den allermeisten Fällen zu spät. Wer da keine Datensicherung gemacht hat, der fängt bald an zu weinen (nichts Ungewöhnliches, leider). Zum Thema: die SCSI-Platte konnte normal an einem anderen Rechner "gemounted" werden, die defekten Bereiche waren natürlich nicht mehr lesbar, die Daten konnten gerettet werden. Hatte ich Glück gehabt? Es kann sein. Aber es passt hervorragend zu meinem "Weltbild". (-> Jörg, der Heizer, durfte es positiv erfahren.)

 

Linux: Suse Linux Enterprise Server (frisch ab 1/2009: SLES 11)

SLES basiert auf Suse-Linux. Aktuell ist gerade OpenSuse 10.3 . Die OpenSuse 11 ist am Erscheinen. Wie immer: zahlreiche Alpha's und Beta's warten auf den geduldigen Benutzer. SLES ist anders. SLES kostet Geld, und zwar nicht zu knapp. Ein Jahresabo kostet ca €200,- . Warum für OpenSouce-Software zahlen? Es ist eine Server-Variante. Eine äußerst Gepflegte! yast ist hier weiterentwickelt worden, (fast) alle Fragen der Bedienung werden hier beantwortet. Man installiert hier nicht mehr selbst die Updates, man lässt installieren. Und zwar geprüfte Updates. Das System wird nicht instabil, wie ich sooft bei OpenSuse erleben durfte. Auch nicht so wie bei Suse9-10, der gering teuren Ausgabe. Lange habe ich gezögert, aber seit drei Jahren erfahre ich nur Gutes mit dieser teuren(!) Lizenz: Stabilität und Offenheit.

Die Meinung hat sich bezüglich SLES geändert

SLES hat meinen Server nicht reparieren können. Es war bis April 2012 unmöglich an ein offizielles SP1 zu SLES 11 heranzukommen. Nase voll. Abschied von SLES! OpenSuse kann wird seinen Job auf dem Server machen.

 

Resume:

Ein gut ausgebauter "gebrauchter" IBM-Server, ausgestattet mit SCSI-Festplatten und einem stabilen Server-Betriebssystem, hat eine weitaus längere Lebenserwartung als die Multimedia-Riesen von Lodi und Co. Ich biete derzeit geprüfte und getunte Server sowie Workstations an. Nebenbei: nichts spricht dagegen, diese Boliden auch mit WindowsXP (aber dann bitte: WXProfessional), oder auch Vista und Windows7 arbeiten zu lassen.

 

NAS

NAS = network attached storage. Ich empfehle -aus Erfahrung- die Geräte von Buffalo und Qnap. Sie arbeiten zuverlässig mit großen Mengen von Daten, und sind erweiterbar. Und: man kann abseits der offiziellen Zugriffsinstrumentarien mit Ihnen arbeiten. Stichwort: ssh. Die Qnap TS-509 mit maximal 5x 1,5 TB-Platten ist sogar auf 4GB Hauptspeicher erweiterbar. Obacht: gute NAS sind selten preiswert!

 

PS: Fujitsu-Siemens baut auch sehr gute Workstations!

 

PS2: vom Januar 2014. Vor 2 Jahren habe ich "ADE" zur SLES gesagt. Zurpck zur Heulsuse (also aktuell Opensuse 13.1). Wenn QNAP endlich einen brauchbaren named/bind (also DHCP Und DNS)-Dienst in das Betriebssystem der NAS einbaut, dann wird endlich Stromgespart! dann wird die Linux-Workstation, die nur smb,dhcp und bind liefert, in den Ruhestand geschickt!