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Wer Daten hat, muß sie sichern!

Wer Daten hat, muß sie sichern! Datensicherung.

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Was ist eine NAS?
Hier der Text, der als ebay-Anleitung vom Verfasser 2016 veröffentlicht wurde:
Obwohl hier um den Verkauf geht (geschrieben, weil viele Verkäufer bei eBay nicht so recht wissen, was sie da eigentlich verkaufen, tztztz), ist er auch für den interessierten Anwender lesenwert...
Dieser Text ist bei ebay als "Ratgeber" von mir im Mai 2016 verfasst worden und wird HIER gegebenfalls aktualisiert!

Wer eine NAS verkauft, sollte einiges beachten....

Was ist eine "NAS"? Network Attached Storage. Ein intelligenter Datenspeicher, welches die ganze Zeit am Stromnetz hängt, sowie am LAN oder WLAN verbunden ist. Diese Technologie gibt es ca 10-15 Jahre schon. QNAP (meine Lieblingsfirma), Buffalo (hat früh damit angefangen, die alten Geräte sind ziemlich robust, haben aber ihre Schwierigkeiten), Synology soll sehr gut (und teuer?) sein, und es gibt bestimmt noch ca 5 andere Anbieter. Mittlerweile kommen die Geräte in die Jahre und werden jetzt verkauft! Hier gilt es als Käufer wie als Verkäufer aufzupassen, und ausreichend Bescheid zu wissen!

1a. Die Festplatten. Sie müssen NAS-tauglich sein. Heutzutage gibt es z.b. von WD die "rote-Serie", jeder weiss: diese ist für NAS hergestellt. Und alles was für NAS ist, ist auch ein bisschen teurer als z.b. die blaue oder grüne Serie von WD. Nebenbei: bei WD gibt es die "gelbe-Serie", sie ist für den Einsatz in (Raumschiff?)"Enterprise" gedacht, also für die großen und kleinen Server! Nebenbei sind sie auch sehr gut für NAS'se geeignet! Bei "gelb" wie "rot" wirds teuer, aber es gibt auch mehr Jahre an Garantie! Das nur mal als Leitfaden für heute. Ja, aber die eingebauten HD's in den alten NASsen? Da gabs (teilweise) noch keine Server oder NAS-spezifische Platten. Da muß man nachschlagen!
1b. Wo erfahre ich etwas über die Qualität der angebotenen Festplatte?
-meistens beim Hersteller. Manchmal klappts nur über Google, wenn man die genaue Type eingibt, und dann auf den angebotenen Herstellerlink geht! Achtung: Tricky!
-bei den technischen Details des Herstellers. Steht da was von "24/7", bedeutet dieses ein 24Stundenbetrieb an 7Tagen der Woche ist möglich, also 360 Tage im Jahr. Das ist ein Hinweis für den Dauerbetrieb, unter der eine NAS normalerweise läuft (jajaja, man kann sie auch stromsparend abstellen...). Trotzdem gehören KEINE desktop-Festplatten in die NAS! [eine desktop-Platte ist NICHT für den 24Stundenbetrieb gebaut. Es gibt interessante Artikel zu dem Thema...]
-QNAP (andere auch?) hat eine umfassende Kompatibilitätsliste (neuerdings online-Datenbank!)  veröffentlicht, wo man nach Hersteller von HD's nachschlagen kann, oder nach verträglichen HD's für die einzelne Baureihe von QNAP. Diese ist schon mal ein guter Hinweis, wenn man es mit einer "unbekannten Platte" zu tun hat, auch wenn man keine NAS von QNAP vor einem hat.

Habe ich nun geklärt, was für eine schöne Festplatte ich da anbiete oder eben als Käufer bekommen habe, muß ich sie testen! Daß eine Festplatte läuft und läuft und nicht dabei "klackt", heisst leider noch lange nicht: sie ist OK! Es geht also ans Testen!
Achtung: vergesst den Test mit SMART oder externen SMART-Programmen. Diese Ergebnisse, die da aus dem SMARTspeicher der HD ausgelesen werden, sind gesammelte Werte. Wenn ich mit "CrystalDiskInfo" arbeite, dann interessieren mich nur zwei Werte: wie oft wurde die HD ein/ausgeschaltet, wieviele Stunden ist sie gelaufen? 40.000 Stunden (bei 30 Ein/Ausschaltungen) zeigen auf eine typische verbrauchte NAS-Platte. Sie ist 40.000 Std, also 4,6 Jahre im Dauerbetrieb gelaufen.
Also: wir benötigen die originalen Herstellerwerkzeuge. Sie gibt es von WD, Seagate, Samsung, IBM, Hitachi, und noch von einigen anderen. Aber von Toshiba gibt es sie nicht! (warum nicht, Herr Toshiba?). Ganz leicht macht man es sich, wenn man sich die CD (also eine ISO-Datei) besorgt von ultimatebootcd besorgen, ISO brennen, und HD's testen! Fast immer wird es so sein, daß ein Hersteller einen "quickie" anbietet (=Short Test) und einen Long Test. Man mache beide! Übersteht die Platte den Test OHNE jeglichen (meistens) ErrorCode, ist sie OK!
Anmerk: der Test ist nicht dazu da zu sagen, soundso viele Jahre wird die HD noch halten. Der Test sagt mir: HEUTE funktioniert die Platte zu 100%. Keiner kann in die Zukunft sehen ;-) Diese Aussage muss mir als Verkäufer reichen, und ich als Käufer bin damit zufrieden. Das Thema "refurbished HD's" wird evtl später bearbeitet.
Will auch sagen: kontrolliere ich die Platte als Käufer mit den öffentlich zugänglichen Originaltools, bekomme ich Werte, die voll OK sind.
Wie lange dauert das eigentlich? Der Long-Test: Faustregel: 1TB=1 Stunde. Also für ne Buffalo Terastation mit 4x500GB brauche mit TFTP+Firmware+HD's testen ca 3-4 Std.
Anmerk: beim ebay-Angebot muss auch völlig korrekt notiert sein, welche HD('s) es  genau ist/sind. Also aufschrauben und genau hinschauen. NICHT den abgedruckten Verkaufsprospekten glauben!

Auf einen erwähnenswerten Sonderfall will ich hier noch eingehen:
Die NAS wird "leer", also ohne HD's (oder Festplatten) verkauft. Hm!
Bei QNAP kann man sich entspannt zurücklehnen. (fast?) jede! Qnap funktioniert ohne eingelegte HD's.
Bei Buffalo wirds interessant! (z.b. TeraStation, LifeStation. Aber ich kenne nicht alle Typen!)
Wer keine Ahnung vom Thema hat, kaufe sie immer vollbestückt und wegen des Datenschutzes formatiert! (neulich bekam ich eine 2TB-Platte mit Familienphotos und privaten Dokumenten, auch mit Musik ohne Ende....).
Was passiert denn nun so Schlimmes bei Buffalo (Tera- wie LifeStation): die Infos, wie die NAS aufgebaut ist und und und, wird auf die erste oder auf alle HD's raufgespeichert! Werden die Platten nun herausgenommen und ordentlich "zurückgesetzt" (auch formatiert), klappt kein Zurückspielen der Firmware. TFTP wird benötigt, spezielle Netzwerkeinstellungen (ein Mininetz mit z.B. Laptopf und nur der NAS), viel Glück und Geduld (Fachwissen sowieso ;-), und eine halbe Kiste Bier im Sommer. Klappts mit TFTP, kann die Firmware raufgespielt werden. Erst dann kommt man an die (meistens) langsame Weboberfläche der (Buffalo)NAS, und kann endlich schalten und walten. Bei dem Prozedere, welches schon mal 1-3 Stunden andauern kann, muss man dann auch mindestens eine Platte in "Schacht 1" drin habe, Irgendwann ist die Kiste Bier wirklich leer, und man ist geschafft, und man hats geschafft!
Bei Buffalo sind alle alten Modelle "sehr speziell", wenn sie nicht mehr offiziell "supportet" werden. (evtl bei nas-hilfe oder nas-central; ist aber alles nichts für Anfänger!)
Zu Synology kann ich leider nichts beitragen. Ich bin bei den obigen Firmen "ganz gut zu Hause". ;-)  . Man kann nicht alles wissen! ;-)
Mein Resume: wer gut geteste NAS'se kauft, der wird bestimmt 2-4 Jahre einen Nutzen haben. Da man die NAS immer im RAID-Modus 1 oder 5(10) betreiben sollte, ist ein Festplattendefekt nicht problematisch! Also: Eine NAS mit 1 Festplatte ist Mist! Ab zwei HD's wirds was! Wer NAS'se als RAID0 betreibt, oder im JBOD-Modus betreibt, ist selber schuld!!!
Nach(t)gedanken: habe ich da ganz oben nicht geschrieben "Ein intelligenter Datenspeicher"? Warum habe ich es nicht so geschrieben: "Eine intelligente Datensicherung"?! Was ist eine "Sicherung"? Da, wo die Daten !sicher! aufgebracht sind. Eine NAS ist keine Sicherung! Man lasse ein Gewitter aufziehen. Knall, Zisch, Peng, Bumm! Und aufgeraucht ist die NAS! (das Thema Festplattenrettung in sog. ReinstRaumLaboren lassen wir jetzt mal unerwähnt..). Weiter! Meine NAS ist mein Daten speicher. Diese NAS sichere ich jede Woche Freitag nacht auf eine andere NAS! Warum? Für den Fall, das ich auf meiner ersten NAS Daten "aus Versehen" (locky?) lösche. Deshalb wird gesichert. Auch die zweite NAS ist keine "Sicherung". Also wird 2-4 mal im Jahr die dritte NAS ans Stromnetz und an das LAN gehangen, 1  1/2 Tage aus der ersten NAS die Daten auf die dritte NAS kopiert. Und dann wird die dritte NAS vom Stromnetz wie vom LAN-Netz weggenommen. Dann darf der Blitz kommen. Ätsch! [Nebenbei: Sachsen hat derzeit die schlimmsten Gewitter erlebt....2016/6] Man kann sich oooch verrückter machen als man olle icke selbst ist! ;-)

Was eigentlich selbstverständlich ist: das Verpacken. Mittlerweile hat sich die Zahl der "zertrümmerten" NAS'se im Jahr 2016 auf 4(sic) erhöht! Abgesehen von umsichwerfenden Lageristen, werden immer gerne ein,zwei Fehler gemacht: Alles ist an den Seiten und am Boden gut verpackt. Nur der Abschlußdeckel fehlt. Stellt nun einer etwas Kleineres auf das große Paket, wird der Deckel eingedrückt und schwupps wird die empfindliche Plastiktür "von oben zertrümmert". Der zweite Fehler ist ähnlich: Zwischen der Aussenhaut des Paketes, und der NAS ist keine Luft. Gibt es einen Stoß genau dahin, wo die Plastiktür im Innern befestigt ist, wars das. Und von außen sieht man nix. Das HinUndHer dann mit den Transporteuren ist grauslich, keiner will's gewesen sein! Da gehen viel Geld und Zeit verloren!



Wer schreibt das hier? Oh, ein Admin mit mehr als 30 Jahre Erfahrung (vor 30 Jahren gabs keine Fachhochschulen) im Schrauben/Fehlererkennen/Einrichten von Hardware wie Netzwerken; ich war damals Fan von Netware und OS/2. Jetzt seit 10 Jahren Besitzer einer Fachwerkstatt für PC im Großraum Sachsen, sowie das Programmieren von fachspezifischer Software im Bildungsbereich.