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Sodann-Bücher sind online

"Sodann-Bücher sind online" von A. Hoppstock. SZ vom 4.+5.Mai 2011

Die SZ schrieb anläßlich der Veröffentlichung des Kataloges im Internet in 3 Lokalausgaben (Riesa, Meissen und Großenhain) am 4. und am 5. Mai 2011: [zitiert aus SZ-Online]:

STAUCHA

Sodann-Bücher sind online

 

250000 Datensätze wurden bereits erfasst und können nun in einem Katalog im Internet abgerufen werden.

Wenige Angaben zu Personenname, Titelwörtern oder ISBN-Nummer genügen und man erfährt, ob das gesuchte Buch der Sammlung von Peter Sodann angehört oder nicht. 250000 Datensätze können inzwischen im Internet abgerufen werden.

Ermöglicht wurde dies durch eine Bibliothekssoftware namens allegronet. Ein Computer-Fachmann aus Radeberg stellte der Bibliothek des ehemaligen „Tatort“-Kommissars das Programm kostenlos zur Verfügung. Binnen weniger Tage übertrug er etwa 200000 Datensätze. „Zehn Tage lang habe ich Tag und Nacht daran gearbeitet. Das war schon eine Mammutaufgabe“, erinnert sich Klaus Lehmann, der sich seit Jahren um die Entwicklung spezieller Software für Bibliotheken kümmert.

Durch einen Zeitungsbericht ist er auf die Büchersammlung von Peter Sodann aufmerksam geworden. Daraufhin habe er eine E-Mail an den Schauspieler geschickt mit dem Vermerk, dass er eine Bibliothekssoftware zur Verfügung stellen wolle. „Bücher sind für mich das Wichtigste. Sammlungen, wie die von Peter Sodann, müssen unbedingt erhalten werden“, erklärt Lehmann seine Beweggründe.

Bücherregale fehlen noch

Die Bibliothek Sodanns öffnet voraussichtlich im zweiten oder dritten Quartal dieses Jahres. Dafür wurde das 800 Quadratmeter großen Dachgeschoss der Markthalle umgebaut. Ursprünglich sollte zur Gewerbemesse Mitte April das erste Buch feierlich ins Regal gestellt werden. Doch noch fehlt es an Regalen. „Um alle Exemplare unterbringen zu können, brauchen wir 9,6 Kilometer Regalböden“, so der Stauchitzer Bauamtsleiter Dirk Zschoke. Geklärt ist bereits, nach welchem System die Bücher geordnet werden sollen. Der Universitätsprofessor Siegfried Lokatis vom Leipziger Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft schlug vor, die Werke nach Verlagen zu sortieren, da sich ein Großteil der Verlage bestimmten Sachgebieten zuordnen lässt.

In den nächsten Monaten werden noch einmal rund 250000 Datensätze erfasst. Am Ende stehen eine halbe Million Titel online zur Abfrage bereit.

A. Hoppstock

www.psb.allegronet.de

www.psb-staucha.de

 

 

Nachtrag von allegronet.de: die Software heisst korrekt: allegro-C (nicht "allegronet").