Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

This Logo Viewlet registered to Business4 Theme
Sie sind hier: Startseite / Bibliothekssoftware / Die Peter-Sodann-Bibliothek wird von allegronet.de gesponsert!

Die Peter-Sodann-Bibliothek wird von allegronet.de gesponsert!

20 Jahre Bücher sammeln. allegro-OEB-WIN als Vorläufer. Jetzt wird sie von der allegroWerkstatt ohne Kosten betreut. Der Internet-Katalog ist bereits mit 300.000 Datensätzen online. 500.000 sollen es bald werden!

Nanu, Sie kennen Herrn Peter Sodann nicht? Mit dem Zitat aus Heinz Rühmann's Film: "Nanu, Sie kennen Korff noch nicht?" aus dem Jahre 1938 fängt die Geschichte an. Im September 2010 las ich in der SZ (23.9.2010): "Umzug von Peter Sodanns Bibliothek ist besiegelt". Nach Staucha ginge es! Peter Sodann? Nein, so kannte ich ihn nicht. Was hat ein Tatort-Kommissär mit Büchern zu tun? Und dann noch so viele: eine halbe Million. Im Artikel stand weiter nichts. Mich interessierte: wo sind die Bücher? Wo kann ich blättern? Meine Leidenschaft -beruflich-: Onlinekataloge für Bibliotheken! Und ich mache Software für Bibliothekare, damit sie vernünftig arbeiten können! Also zwei Leidenschaften. Die Zeit verging. Ich war 2x in Halle (er wohnt in Halle, war ja dort Theaterdirektor). Kein Treffen möglich. Keine Zeit. Plötzlich: ein Anruf. Die bekannte Stimme! Was ich denn wolle? Ich erzählte. Wieder floß und plätscherte die Zeit vorbei. Und wieder: plötzlich Anfang Februar. Jetzt war es 2011, ob ich nach Staucha die nächsten Tage kommen könne, und mich mal vorstelle? Man sei interessiert. Ich kam!

Es stellte sich heraus, sie arbeiteten bereits mit allegro-C, [leider] mit der ÖB-allegro-Variante, gesponsert von Merseburg, einer Öffentlichen Bibliothek. Aber nicht optimal für eine solche Sammlung. 209.000 Datensätze waren seit 2007 erzeugt worden. Wo war der Onlinekatalog? Es gab keinen! Traurig.... Und keiner kümmerte sich um "das allegro".
Gedacht, gemacht!: keiner war da, der half. Ich meine die Software. allegro ist nicht immer leicht (zu verstehen). "Der Katalog muß ins Internet". Bramarbasierend brabbelte ich diesen Satz vor mich hin. Das ist das Wichtigste! Kein Katalog im Internet, ergo: keiner kümme nach Staucha. Hier solle ein Bücherzentrum entstehen. Oder so. Hörte ich. Das Ganze geschah an einem Dienstag, Dem 8.2.2010. Hier hörte ich auch, daß am kommenden Montag (14.2.2011) 12 neue Titelaufnahmer anfangen werden. Autsch. Der Verein hat kein Geld.
Also: ein Ruck muß durch unser Land gehen (Ächm, wer hat das gesagt? Ein Bundespräsident [sic][wenn Sie die Bio lesen, verstehen Sie das "sic" besser ;-)]. Ich ruckte. Die allegroWerkstatt rockte! Kostenlos! Erstmal! Von Dienstag bis Donnerstag wurden 209.000 Datensätze analysiert, konvertiert und verbessert; ja mit einigen Inhalten von dieser allegro-ÖB-Variante war ich nicht so zufrieden. Ich war aber trotzdem rundum zufrieden, wäre es eine andere Software gewesen, die den Kollegen vor die Nase gesetzt hätte werden können, naja. Andere "sich brechende Pferde" hatte ich diesbezüglich reichlich gesehen. Und die TA's waren von guter Qualität. Hut ab! Und das von Nichtbibliothekaren...
Am Samstag kam nicht das SAMS. Nein: der 2. Vorsitzende des Vereins (=Peter-Sodann-Bibliothek) kam aus dem 2 Stunden entfernten Merseburg, und ich präsentierte -stolz wie olle Bolle oder wie Oskar- die neue Arbeitsumgebung für gelernte und ungelernte Kräfte. Man war begeistert! Und Jubelstürme (ich übertreibe!) erntete ich für den Internetkatalog. Den, lieber Leser dieser Zeilen, können Sie erst nach Freigabe des "Verein zur Förderung, Erhaltung und Erweiterung einer Sammlung von 1945-1990 im Osten Deutschlands erschienener Literatur (Peter-Sodann-Bibliothek)" e.V. benutzen. Also: Geduld bitte noch etwas!
=> Er ist seit Mitte April 2011 online: hier!

Auf dem Bibliothekartag 2011 in Berlin wird Prof. [emer.] Dietmar Kummer einen Vortrag in der Zukunftswerkstatt halten:
Mehr private Bibliotheksinitiativen? "Sodann-Sammlung" in Staucha bei Riesa angekommen und schon im Netz!
Zeit/Ort: 09.06.2011 09:30-12:30
RAUM Paris -> Zukunftswerkstatt Kurzvortragsreihe

 

Ach so, fast vergessen. Es wird ja fast zur Gewohnheit ;-)
Die SZ schrieb am 12/13.2.2010 bereits: [zitiert aus SZ-Online]:

RADEBERG

Software für Sodann-Bibo aus Radeberg

Von Jens Fritzsche

Computer-Fachmann Klaus Lehmann stellt für die Rettung von 209000 DDR- Büchern seine Software sogar kostenlos bereit.

Die „DDR-Bibliothek“ des bekannten Schauspielers Peter Sodann wird in dessen neuem Domizil in Staucha bei Riesa mit einem Computerprogramm aus Radeberg arbeiten. „Ich werde das von mir entwickelte Programm auf die Bedürfnisse dieser Bibliothek umbauen und dem Trägerverein kostenlos zur Verfügung stellen“, sagt Klaus Lehmann, der sich seit Jahren um die Entwicklung spezieller Software für Bibliotheken kümmert.

Von Sodanns Projekt, Bücher aus der DDR-Zeit zu retten und der Nachwelt zu erhalten, ist der Radeberger jedenfalls begeistert. „Ich liebe Bücher, und es würde damit ja auch ein wichtiges Stück Geschichte verloren gehen“, ist Klaus Lehmann überzeugt, der im Westteil Berlins aufwuchs. „Aber Ost und West ist mir nicht wichtig…“

Für Peter Sodann legt der Radeberger nun aber kräftig Sonderschichten ein, verrät er. „Immerhin muss ich hier 209000 Datensätze auf mein System konvertieren“, erläutert Klaus Lehmann. Damit wird der Bestand an Büchern dann auch im Internet präsentiert werden können.

 

sogar mit Bild: 20 Jahre Bücher sammeln. allegro-OEB-WIN als Vorläufer. Jetzt wird sie von der allegroWerkstatt ohne Kosten betreut. Der Internet-Katalog ist bereits mit 300.000 Datensätzen online. 500.000 sollen es bald werden!

[Der Photograph müsste Willem Darrelmann sein, der es zu einem früheren Zeitpunkt "schoß", als von mir und P.Sodann noch keine Rede war.]

Ergänzung der allegroWerkstatt: Die Hauptperson ist allegro-C. Mit dieser (wissenschaftlichen Bibliotheks-)Software entwickelt die allegroWerkstatt schöne und brauchbare Arbeitsumgebungen für Bibliotheken. Alles wird auf die jeweilige Bibliothek angepasst, alles wird optimal zurecht gefeilt. allegro-C gibt es bereits seit 31 Jahren, es ist die dienstälteste deutsche Bibliothekssoftware.


Die SZ schrieb anläßlich der Veröffentlichung des Kataloges im Internet in 3 Lokalausgaben (Riesa, Meissen und Großenhain) am 4. und am 5. Mai 2011: [zitiert aus SZ-Online]:

STAUCHA

Sodann-Bücher sind online

 

250000 Datensätze wurden bereits erfasst und können nun in einem Katalog im Internet abgerufen werden.

Wenige Angaben zu Personenname, Titelwörtern oder ISBN-Nummer genügen und man erfährt, ob das gesuchte Buch der Sammlung von Peter Sodann angehört oder nicht. 250000 Datensätze können inzwischen im Internet abgerufen werden.

Ermöglicht wurde dies durch eine Bibliothekssoftware namens allegronet. Ein Computer-Fachmann aus Radeberg stellte der Bibliothek des ehemaligen „Tatort“-Kommissars das Programm kostenlos zur Verfügung. Binnen weniger Tage übertrug er etwa 200000 Datensätze. „Zehn Tage lang habe ich Tag und Nacht daran gearbeitet. Das war schon eine Mammutaufgabe“, erinnert sich Klaus Lehmann, der sich seit Jahren um die Entwicklung spezieller Software für Bibliotheken kümmert.

Durch einen Zeitungsbericht ist er auf die Büchersammlung von Peter Sodann aufmerksam geworden. Daraufhin habe er eine E-Mail an den Schauspieler geschickt mit dem Vermerk, dass er eine Bibliothekssoftware zur Verfügung stellen wolle. „Bücher sind für mich das Wichtigste. Sammlungen, wie die von Peter Sodann, müssen unbedingt erhalten werden“, erklärt Lehmann seine Beweggründe.

Bücherregale fehlen noch

Die Bibliothek Sodanns öffnet voraussichtlich im zweiten oder dritten Quartal dieses Jahres. Dafür wurde das 800 Quadratmeter großen Dachgeschoss der Markthalle umgebaut. Ursprünglich sollte zur Gewerbemesse Mitte April das erste Buch feierlich ins Regal gestellt werden. Doch noch fehlt es an Regalen. „Um alle Exemplare unterbringen zu können, brauchen wir 9,6 Kilometer Regalböden“, so der Stauchitzer Bauamtsleiter Dirk Zschoke. Geklärt ist bereits, nach welchem System die Bücher geordnet werden sollen. Der Universitätsprofessor Siegfried Lokatis vom Leipziger Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft schlug vor, die Werke nach Verlagen zu sortieren, da sich ein Großteil der Verlage bestimmten Sachgebieten zuordnen lässt.

In den nächsten Monaten werden noch einmal rund 250000 Datensätze erfasst. Am Ende stehen eine halbe Million Titel online zur Abfrage bereit.

A. Hoppstock

www.psb.allegronet.de

www.psb-staucha.de

 

 

Nachtrag von allegronet.de: die Software heisst korrekt: allegro-C (nicht "allegronet").

Nanu, Sie kennen Herrn Peter Sodann nicht? Mit dem Zitat aus Heinz Rühmann's Film: "Nanu, Sie kennen Korff noch nicht?" aus dem Jahre 1938 fängt die Geschichte an. Im September 2010 las ich in der SZ (23.9.2010): "Umzug von Peter Sodanns Bibliothek ist besiegelt". Nach Staucha ginge es! Peter Sodann? Nein, so kannte ich ihn nicht. Was hat ein Tatort-Kommissär mit Büchern zu tun? Und dann noch so viele: eine halbe Million. Im Artikel stand weiter nichts. Mich interessierte: wo sind die Bücher? Wo kann ich blättern? Meine Leidenschaft -beruflich-: Onlinekataloge für Bibliotheken! Und ich mache Software für Bibliothekare, damit sie vernünftig arbeiten können! Also zwei Leidenschaften. Die Zeit verging. Ich war 2x in Halle (er wohnt in Halle, war ja dort Theaterdirektor). Kein Treffen möglich. Keine Zeit. Plötzlich: ein Anruf. Die bekannte Stimme! Was ich denn wolle? Ich erzählte. Wieder floß und plätscherte die Zeit vorbei. Und wieder: plötzlich Anfang Februar. Jetzt war es 2011, ob ich nach Staucha die nächsten Tage kommen könne, und mich mal vorstelle? Man sei interessiert. Ich kam!

Es stellte sich heraus, sie arbeiteten bereits mit allegro-C, [leider] mit der ÖB-allegro-Variante, gesponsert von Merseburg, einer Öffentlichen Bibliothek. Aber nicht optimal für eine solche Sammlung. 209.000 Datensätze waren seit 2007 erzeugt worden. Wo war der Onlinekatalog? Es gab keinen! Traurig.... Und keiner kümmerte sich um "das allegro".
Gedacht, gemacht!: keiner war da, der half. Ich meine die Software. allegro ist nicht immer leicht (zu verstehen). "Der Katalog muß ins Internet". Bramarbasierend brabbelte ich diesen Satz vor mich hin. Das ist das Wichtigste! Kein Katalog im Internet, ergo: keiner kümme nach Staucha. Hier solle ein Bücherzentrum entstehen. Oder so. Hörte ich. Das Ganze geschah an einem Dienstag, Dem 8.2.2010. Hier hörte ich auch, daß am kommenden Montag (14.2.2011) 12 neue Titelaufnahmer anfangen werden. Autsch. Der Verein hat kein Geld.
Also: ein Ruck muß durch unser Land gehen (Ächm, wer hat das gesagt? Ein Bundespräsident [sic][wenn Sie die Bio lesen, verstehen Sie das "sic" besser ;-)]. Ich ruckte. Die allegroWerkstatt rockte! Kostenlos! Erstmal! Von Dienstag bis Donnerstag wurden 209.000 Datensätze analysiert, konvertiert und verbessert; ja mit einigen Inhalten von dieser allegro-ÖB-Variante war ich nicht so zufrieden. Ich war aber trotzdem rundum zufrieden, wäre es eine andere Software gewesen, die den Kollegen vor die Nase gesetzt hätte werden können, naja. Andere "sich brechende Pferde" hatte ich diesbezüglich reichlich gesehen. Und die TA's waren von guter Qualität. Hut ab! Und das von Nichtbibliothekaren...
Am Samstag kam nicht das SAMS. Nein: der 2. Vorsitzende des Vereins (=Peter-Sodann-Bibliothek) kam aus dem 2 Stunden entfernten Merseburg, und ich präsentierte -stolz wie olle Bolle oder wie Oskar- die neue Arbeitsumgebung für gelernte und ungelernte Kräfte. Man war begeistert! Und Jubelstürme (ich übertreibe!) erntete ich für den Internetkatalog. Den, lieber Leser dieser Zeilen, können Sie erst nach Freigabe des "Verein zur Förderung, Erhaltung und Erweiterung einer Sammlung von 1945-1990 im Osten Deutschlands erschienener Literatur (Peter-Sodann-Bibliothek)" e.V. benutzen. Also: Geduld bitte noch etwas!
=> Er ist seit Mitte April 2011 online: hier!

Auf dem Bibliothekartag 2011 in Berlin wird Prof. [emer.] Dietmar Kummer einen Vortrag in der Zukunftswerkstatt halten:
Mehr private Bibliotheksinitiativen? "Sodann-Sammlung" in Staucha bei Riesa angekommen und schon im Netz!
Zeit/Ort: 09.06.2011 09:30-12:30
RAUM Paris -> Zukunftswerkstatt Kurzvortragsreihe

 

Ach so, fast vergessen. Es wird ja fast zur Gewohnheit ;-)
Die SZ schrieb am 12/13.2.2010 bereits: [zitiert aus SZ-Online]:

RADEBERG

Software für Sodann-Bibo aus Radeberg

Von Jens Fritzsche

Computer-Fachmann Klaus Lehmann stellt für die Rettung von 209000 DDR- Büchern seine Software sogar kostenlos bereit.

Die „DDR-Bibliothek“ des bekannten Schauspielers Peter Sodann wird in dessen neuem Domizil in Staucha bei Riesa mit einem Computerprogramm aus Radeberg arbeiten. „Ich werde das von mir entwickelte Programm auf die Bedürfnisse dieser Bibliothek umbauen und dem Trägerverein kostenlos zur Verfügung stellen“, sagt Klaus Lehmann, der sich seit Jahren um die Entwicklung spezieller Software für Bibliotheken kümmert.

Von Sodanns Projekt, Bücher aus der DDR-Zeit zu retten und der Nachwelt zu erhalten, ist der Radeberger jedenfalls begeistert. „Ich liebe Bücher, und es würde damit ja auch ein wichtiges Stück Geschichte verloren gehen“, ist Klaus Lehmann überzeugt, der im Westteil Berlins aufwuchs. „Aber Ost und West ist mir nicht wichtig…“

Für Peter Sodann legt der Radeberger nun aber kräftig Sonderschichten ein, verrät er. „Immerhin muss ich hier 209000 Datensätze auf mein System konvertieren“, erläutert Klaus Lehmann. Damit wird der Bestand an Büchern dann auch im Internet präsentiert werden können.

 

sogar mit Bild: 20 Jahre Bücher sammeln. allegro-OEB-WIN als Vorläufer. Jetzt wird sie von der allegroWerkstatt ohne Kosten betreut. Der Internet-Katalog ist bereits mit 300.000 Datensätzen online. 500.000 sollen es bald werden!

[Der Photograph müsste Willem Darrelmann sein, der es zu einem früheren Zeitpunkt "schoß", als von mir und P.Sodann noch keine Rede war.]

Ergänzung der allegroWerkstatt: Die Hauptperson ist allegro-C. Mit dieser (wissenschaftlichen Bibliotheks-)Software entwickelt die allegroWerkstatt schöne und brauchbare Arbeitsumgebungen für Bibliotheken. Alles wird auf die jeweilige Bibliothek angepasst, alles wird optimal zurecht gefeilt. allegro-C gibt es bereits seit 31 Jahren, es ist die dienstälteste deutsche Bibliothekssoftware.


Die SZ schrieb anläßlich der Veröffentlichung des Kataloges im Internet in 3 Lokalausgaben (Riesa, Meissen und Großenhain) am 4. und am 5. Mai 2011: [zitiert aus SZ-Online]:

STAUCHA

Sodann-Bücher sind online

 

250000 Datensätze wurden bereits erfasst und können nun in einem Katalog im Internet abgerufen werden.

Wenige Angaben zu Personenname, Titelwörtern oder ISBN-Nummer genügen und man erfährt, ob das gesuchte Buch der Sammlung von Peter Sodann angehört oder nicht. 250000 Datensätze können inzwischen im Internet abgerufen werden.

Ermöglicht wurde dies durch eine Bibliothekssoftware namens allegronet. Ein Computer-Fachmann aus Radeberg stellte der Bibliothek des ehemaligen „Tatort“-Kommissars das Programm kostenlos zur Verfügung. Binnen weniger Tage übertrug er etwa 200000 Datensätze. „Zehn Tage lang habe ich Tag und Nacht daran gearbeitet. Das war schon eine Mammutaufgabe“, erinnert sich Klaus Lehmann, der sich seit Jahren um die Entwicklung spezieller Software für Bibliotheken kümmert.

Durch einen Zeitungsbericht ist er auf die Büchersammlung von Peter Sodann aufmerksam geworden. Daraufhin habe er eine E-Mail an den Schauspieler geschickt mit dem Vermerk, dass er eine Bibliothekssoftware zur Verfügung stellen wolle. „Bücher sind für mich das Wichtigste. Sammlungen, wie die von Peter Sodann, müssen unbedingt erhalten werden“, erklärt Lehmann seine Beweggründe.

Bücherregale fehlen noch

Die Bibliothek Sodanns öffnet voraussichtlich im zweiten oder dritten Quartal dieses Jahres. Dafür wurde das 800 Quadratmeter großen Dachgeschoss der Markthalle umgebaut. Ursprünglich sollte zur Gewerbemesse Mitte April das erste Buch feierlich ins Regal gestellt werden. Doch noch fehlt es an Regalen. „Um alle Exemplare unterbringen zu können, brauchen wir 9,6 Kilometer Regalböden“, so der Stauchitzer Bauamtsleiter Dirk Zschoke. Geklärt ist bereits, nach welchem System die Bücher geordnet werden sollen. Der Universitätsprofessor Siegfried Lokatis vom Leipziger Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft schlug vor, die Werke nach Verlagen zu sortieren, da sich ein Großteil der Verlage bestimmten Sachgebieten zuordnen lässt.

In den nächsten Monaten werden noch einmal rund 250000 Datensätze erfasst. Am Ende stehen eine halbe Million Titel online zur Abfrage bereit.

A. Hoppstock

www.psb.allegronet.de

www.psb-staucha.de

 

 

Nachtrag von allegronet.de: die Software heisst korrekt: allegro-C (nicht "allegronet").